Filmvorführung „Willkommen auf Deutsch“

Am 14.04.2015 zeigten wir den Film „Willkommen auf Deutsch“ in fünf sehr gut besuchten Vorstellungen. Der Film zeigt was passiert, wenn in der Nachbarschaft plötzlich Asylbewerber einziehen. Er wirft dabei die Frage auf, was einem nachhaltigen Wandel der Asyl- und Flüchtlingspolitik tatsächlich im Weg steht.

Der Dokumentarfilm „Willkommen auf Deutsch“ zeigt die Probleme, die durch die stetig wachsenden Flüchtlingszahlen entstehen und setzt bei den Menschen, ihren Sorgen und Vorurteilen in der bürgerlichen Mitte Westdeutschlands an: Im Landkreis Harburg, der sich zwischen der Lüneburger Heide und Hamburg erstreckt. 240.000 Einwohner, Backsteinhäuser, Weideland – hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Doch jetzt leben traumatisierte Flüchtlinge neben Dorfbewohnern, die sich angesichts der neuen Nachbarn um ihre Töchter und den Verkaufswert ihrer Eigenheime sorgen. Junge Männer, die Krieg, Armut und Perspektivlosigkeit entfliehen wollten, sollen in einem 400-Seelen-Dorf untergebracht werden, das weder Bäcker noch Supermarkt hat. Was passiert, wenn Menschen aufeinander prallen, die sich fremd sind?

Über einen Zeitraum von fast einem Jahr begleitet der Film Flüchtlinge, Anwohner sowie den Bereichsleiter der überlasteten Landkreisverwaltung – stellvertretend für die 295 Landkreise bundesweit. „Willkommen auf Deutsch“ ist kontrovers, sehr emotional und auch amüsant und zeigt, dass die Situation schwierig, aber nicht hoffnungslos ist.

Diese Informationsveranstaltung wurde durch den Verein Akzeptanz! e.V., den Stadtjugendring Gera e.V. und den Runden Tisch der Stadt Gera organisiert und durchgeführt.

Gefördert wurde dieses Projekt durch:

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